F 3: Wie sollte der neue HerausgeberInnen-Kreis heißen?

Bei der Diskus­sion wären unseres Eracht­ens mehrere Aspek­te zu berück­sichti­gen:

  • Wiederum: Wäre es pietät­los, wenn der alte Name nun durch neue Leute weiter­verwendet würde?

Des weit­eren:

  • Ein neuer Her­aus­ge­berIn­nen-Kreis stünde selb­stver­ständlich unter dem Damo­klesschwert als „Ersat­zor­gan­i­sa­tion“ [*] des alten Her­aus­ge­berIn­nen-Kreis­es einge­stuft zu wer­den. – Aber bis eine neue innen­min­is­terielle „Ver­fü­gung“ erge­ht, die „fest­stellt“ (das heißt: behauptet), daß es sich um eine Ersat­zor­gan­i­sa­tion han­delt, wären die Repres­sion­srisiken nicht größer als auch anson­sten bei link­er publizisti­scher Arbeit.
  • Würde nun für den neuen Her­aus­ge­berIn­nen-Kreis der­selbe Name wie für den al­ten gewählt, so wäre für das BMI sicher­lich ein­fach­er zu behaupten, der neue Kreis sei eine Ersat­zor­gan­i­sa­tion des alten. – Aber zwangsläu­fig ist ein Ersatzor­ganisationsverbot dann auch nicht (s. die diversen „KPD“ der 70er Jahre).
  • Umgekehrt bietet auch ein neuer Name keinen sicheren Schutz davor, als „Ersatz­organisation“ eingestuft zu wer­den.
  • Schließlich kommt noch hinzu: Der alte Her­aus­ge­berIn­nen-Kreis hieß ja „IMC linksun­ten“, während das BMI – weit­er­hin hart­näck­ig – behauptet, einen „Vere­in“ namens „linksunten.indymedia“, den es nie gab, ver­boten zu haben.

Ein Gedanke zu „F 3: Wie sollte der neue HerausgeberInnen-Kreis heißen?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.